Karl will Biathlon „probieren“

Stiftung Wunderlampe Wunsch Biathlon

Stiftung Wunderlampe erfüllt 17-Jährigem mit Down-Syndrom Herzenswunsch

Winterthur/Lenzerheide, im März 2017 – Der 17-jährige Karl ist ein richtiger Sportfreak. Alles, was mit Bewegung zu tun hat, mag er sehr. Seit sieben Jahren fährt er Ski, er reitet zusammen mit seinem Vater und kürzlich hat er in der Schule auch das Velofahren erlernt. Der Jugendliche, der mit dem Down Syndrom zur Welt gekommen ist, kann nur eingeschränkt verbal kommunizieren. Wenn er sich aber etwas in den Kopf gesetzt hat, macht er sich problemlos verständlich: Am Fernsehen verfolgte er wie gebannt die Biathlon-WM 2017 und wiederholte dabei immer wieder „Karl probieren!“. Dank der Stiftung Wunderlampe ging Karls Wunschtraum kürzlich in der Lenzerheide in Erfüllung.

Zusammen mit der Stiftung Hejaheja, die den Behindertensport unterstützt und fördert, konnte die Wunderlampe Karls Herzenswunsch in der Biatholon Arena Lenzerheide erfüllen. Zuerst durfte Karl auf einen Rundgang die ganze Biathlon Arena Lantsch erkunden und anschliessend ging es zur Auswahl der passenden Langlaufausrüstung bei Aktiv-Sport Baselgia. Schon die ersten Gehversuche auf den schmalen Langlaufskiern zeigten, dass Karl einen guten Gleichgewichtssinn hat und sportlich begabt ist. Sogar der eisige Wind, der ihm bei seiner ersten Schnupperstunde um die Ohren blies, schien ihm nichts auszumachen, so sehr konzentrierte er sich auf die neu zu erlernende Sportart. Nach der Einführung in die Technik des Langlaufens war am zweiten Tag auch das Schiessen angesagt, und zwar mit keinem Geringeren als dem dreifachen Biathlon-Weltmeister Michael Greis. Mit viel Ausdauer und Geduld erklärte er Karl, wie man das Gewehr halten und damit zielen muss. Karls Lerneifer war riesig, er lachte übers ganze Gesicht und legte sich tüchtig ins Zeug. Insgesamt absolvierte er mit Michael Greis vier Durchgänge und wagte sich am Schluss sogar im Stehen ans Schiessen, was eine noch ruhigere Hand voraussetzt als im Liegen. Karls grosse Begeisterung für den neu entdeckten Sport und sein Durchhaltevermögen wirkten auch ansteckend auf alle übrigen Beteiligten. Voller Stolz nahm er von seinem Biathlon-Lehrer und neuem Idol Michael Greis zum Abschluss ein VIP-Tickt für den Cup der International Biathlon Union im Dezember 2017 entgegen. Von der Stiftung Hejaheja erhielt er zudem ein Diplom für seinen erfolgreich absolvierten Biathlon-Kurs und eine Tasche voller spannender Sport-Souvenirs geschenkt.

www.wunderlampe.ch

Stiftung Wunderlampe Wunsch Biathlon
Stiftung Wunderlampe Wunsch Biathlon

Sportfreak Karl, der mit dem Down Syndrom lebt, kann dank der Wunderlampe und der Stiftung Hejaheja Biathlon „ausprobieren“: Voller Freude und mit grossem Eifer lässt er sich von Weltmeister Michael Greis in der Biathlon Arena Lantsch instruieren.

Stiftung Wunderlampe – Träume werden wahr

Die Stiftung Wunderlampe erfüllt Herzenswünsche von schwerkranken oder behinderten Kindern. Die Stiftung ist natio- nal tätig. Sie ist in der ganzen Schweiz steuerbefreit und wird von der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht (EDI) und einer eigenen externen Revisionsstelle überprüft. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 konnte die Stiftung Wunderlampe schon über 1’600 Wünsche erfüllen. Einen Überblick über die Vielfältigkeit dieser Erlebnisse finden Sie online unter: www.wunderlampe.ch

Wunschanmeldungen

Langzeit- und schwer erkrankte oder behinderte Kinder haben die Möglichkeit, einen Wunsch anzumelden. Eingereicht werden können die Wunschanfragen auch durch deren Angehörige, Freunde oder Bekannte. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Stiftung Wunderlampe, Karin Haug-Bleuler, Geschäftsführerin, Zürcherstrasse 119, 8406 Winterthur. Telefon: +41 52 269 20 07, Fax: +41 52 269 20 09, E-Mail: info@wunderlampe.ch

Jede Spende hilft, weitere Kinderwünsche zu erfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Spendenkonto PostFinance 87-755227-6.

Stiftung Wunderlampe erfüllt 15-jähriger Eulenfreundin Herzenswunsch

Stiftung Wunderlampe

Salome im Zwiegespräch mit Eule Feya

Winterthur/Buchs, im November 2016 – Salome hegt eine grosse Liebe zu Eulen. Die Jugendliche, die mit einer Spina bifida und einer starken Skoliose lebt, kennt sich mit den nachtaktiven Greifvögeln bestens aus und kann sogar ihre lateinischen Namen problemlos zitieren. Ihr grösster Herzenswunsch war, einmal eine Eule aus nächster Nähe erleben zu können und ihr übers Gefieder zu streichen. Die Stiftung Wunderlampe konnte Salomes Wunschtraum kürzlich im Greifvogelpark in Buchs im St. Galler Rheintal verwirklichen.

Schon sehr lange begeistert sich die 15-jährige Salome für die bei uns selten gewordenen Nachtvögel. Ob sie sich dabei von Harry Potters Schnee-Eule Hedwig inspirieren liess, weiss die Jugendliche selber nicht mehr. Sie beschäftigt sich sehr gerne mit der Lektüre von Fantasy Romanen, kann aber auch stundenlang zoologische Fachtexte, ganz speziell über nachtaktive Greifvögel, studieren. So erstaunt es nicht, dass sie sogar deren lateinische Namen auswendig kennt. Dass sie sofort einen sehr starken Draht zur Weissgesichtseule Feya im Greifvogelpark in Buchs hatte, fand aber sogar Parkinhaberin und Eulenexpertin Zora Nigg aussergewöhnlich.

Für Salome, die in der Stiftung Rodtegg für Menschen mit einer körperlichen Behinderung in Luzern zur Schule geht, war der Ausflug in die Ostschweiz eine grosse Überraschung. Voll freudiger Aufregung erkundete sie den speziellen Tierpark in Buchs, der über 60 verschiedene Greifvögel beherbergt. Höhepunkt ihres Besuches war dann der direkte Kontakt mit den Eulen: Neben der Eule Feya, die Salome sofort ins Herz geschlossen und ausgiebig gestreichelt hat, durfte sie auch die Schleiereule Kyra kennenlernen. Ihre dritte persönliche Eulenbekanntschaft, Uhu Carlos, war jedoch so schwer, dass sie ihn nicht selber halten konnte. Dafür schenkte ihr Zora Nigg eine Feder als Andenken. Immer wieder drehte die Jugendliche eine Runde durch den Park, blieb vor jeder Voliere stehen und suchte den Blickkontakt mit den majestätischen Greifvögeln. Am liebsten hätte sie einen ihrer neuen Freunde mit nach Hause genommen. Als grosse Eulenkennerin wusste Salome aber natürlich schon, dass dies ein utopischer Wunsch war, umso mehr freute sie sich deshalb über die Stoffeule, die sie zum Abschied von der Wunderlampe überreicht erhielt und gab ihr gleich den Namen Inka.

www.wunderlampe.ch

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Mehr als 600‘000 Franken für Schweizer Sporttalente

Schweizer Sporttalente Sporthilfe Super10Kampf 2016

18 Sportstars engagieren sich am Sporthilfe Super10Kampf für den guten Zweck

Zürich, 4. November 2016. Fabian Cancellara, Nicola Spirig, Giulia Steingruber, Didier Cuche oder Marco «Büxi» Büchel… am Sporthilfe Super10Kampf waren sie in diesem Jahr alle mit dabei. In fünf actiongeladenen Spielen rund um das Motto «80ies» begeisterten sie zusammen mit 13 weiteren Schweizer Sportstars die mehr als 11‘000 Zuschauer im Hallenstadion. Der Erlös des Sporthilfe Super10Kampf: über 600‘000 Franken für Schweizer Sporttalente. Der Sporthilfe Super10Kampf wurde den hohen Erwartungen von Publikum und Sportfans mehr als gerecht. Die 18 Sportstars setzten sich mit vollem Körpereinsatz für ihr Team und Schweizer Sporttalente ein. Auch Sporthilfe-Präsident Max Peter ist begeistert: «Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr so viele Schweizer Sportstars mit dabei hatten. Es ist schön, dass sie sich in ihren erfolgreichen Zeiten auf ihre Anfänge besinnen und die Sporthilfe bei der Generierung von Mitteln für den Schweizer Sportnachwuchs unterstützen.»

Standing Ovations für Rio-Athleten

Neben den unterhaltsamen Spielen standen heute Abend auch die Helden der Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio im Fokus. Von insgesamt 13 Schweizer Medaillen- gewinnern wurden deren 10 am Sporthilfe Super10Kampf geehrt. Neben Fabian Cancellara, Heidi Diethelm-Gerber, Nicola Spirig, Giulia Steingruber und dem Ruder-Vierer mit Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr nahmen auch die beiden Paralympic-Stars Tobias Fankhauser und Marcel Hug unter Standing Ovations von mehr als 11‘000 Sportfans Blumen von Sporthilfe-Geschäftsführerin Doris Rechsteiner entgegen.

Witzige Spiele für den guten Zweck

Der Sporthilfe Super10Kampf 2016 bot einmal mehr beste Unterhaltung. Ob Tetris-Steine stapeln, auf Rollschuhen einen Parcours absolvieren oder in bunten «80ies»-Outfits Aerobic- Lektionen absolvieren – sowohl für die Athleten als auch fürs Publikum folgte ein Highlight dem anderen. In einem packenden Finale standen sich schliesslich Team Weiss um Captain Didier Cuche und Team Blau von Olympiasieger Fabian Cancellara gegenüber. Die wirklichen Gewinner des Sporthilfe Super10Kampf sind aber so oder so einmal mehr die rund 850 Schweizer Sporttalente, die auch dank diesem Anlass mit jährlich 4.6 Millionen Franken von der Sporthilfe unterstützt werden. SRF 1 zeigt die Highlights des Sporthilfe Super10Kampf am Sonntag, 6. November 2016, um 20.05 Uhr in einer Aufzeichnung.

Die «Gladiatoren» am Sporthilfe Super10Kampf 2016:

  • Dominique Aegerter, Motorrad, 3. Teilnahme
  • Marc Berthod, Ski alpin, 1. Teilnahme
  • Marco «Büxi» Büchel, Ski alpin, 1. Teilnahme
  • Marco Bührer, Eishockey, 1. Teilnahme
  • Fabian Cancellara, Rad Strasse, 6. T eilnahme
  • Didier Cuche, Ski alpin, 5. Teilnahme
  • Binia Feltscher, Curling, 1. Teilnahme
  • Matthias Glarner, Schwingen, 1. Teilnahme
  • Mario Gyr, Rudern, 2. Teilnahme
  • Mujinga Kambundji, Leichtathletik, 3. Teilnahme
  • Petra Klingler, Sportklettern, 1. Teilnahme
  • Martina Kocher, Rodeln, 1. Teilnahme
  • Patrizia Kummer, Snowboard alpin, 3. Teilnahme
  • Jolanda Neff, Rad Mountainbike, 2. Teilnahme
  • Andri Ragettli, Ski Freestyle, 1. Teilnahme
  • Nicola Spirig, Triathlon, 4. Teilnahme
  • Giulia Steingruber, Kunstturnen, 1. Teilnahme
  • Nadine Zumkehr, Beachvolleyball, 1. Teilnahme

Galerie: Wunderlampe Familientag

 

Wunderlampe Familientag

Der 26. September 2016 hätte sich für den traditionellen Familientag der Wunderlampe nicht schöner ankündigen können: ein strahlend blauer Herbstsonntag mit wunderbar warmen Temperaturen. Auf diesen besonderen Tag haben sich Kinder, Eltern und das Wunderlampe-Team das ganze Jahr über gefreut: das Wiedersehen mit Freunden, der Austausch mit Gleichgesinnten, das gemütliche Beisammensein und die tollen Gespräche. Mit besonderer Vorfreude erwarteten die Teilnehmer auch den Besuch von Christa Rigozzi. Trotz randvollem Terminkalender nahm sich die Wunderlampe-Botschafterin ausgiebig Zeit für die jährlich grösser werdende Wunderlampe-Gemeinschaft. Ihre offene Art und ihre Herzenswärme wirkten sich sofort auf Kinder und Eltern aus, rundum waren lauter strahlende Gesichter zu sehen. Christa Rigozzi antwortete wie immer mit viel Geduld und Charme auf alle Fragen, ging auf jeden Wunsch ein und posierte mit den Kindern für viele unvergessliche Erinnerungsfotos.

Neben dem feinen Essen und dem reichhaltigen Dessertbuffet konnten Gross und Klein ausgiebig einem bunten Angebot von Spielen, Zauberkünsten und weiteren Attraktionen wie dem beliebten Kinderschminken frönen. Die Sonne stand schon tief, als sich die grosse Wunderlampe-Familie wieder voneinander verabschiedete, um den Heimweg in die verschiedenen Himmelsrichtungen unter die Räder zu nehmen. In Erinnerung bleibt ein weiterer unvergesslicher Wunderlampe-Familientag, eine lichtvolle Auszeit im Alltag. Schon jetzt keimt die Freude auf die nächste Wunderlampe-Zusammenkunft im 2017.

www.wunderlampe.ch

Wunderlampe Familientag Bildergalerie

„SOS für Bino“ – rettet die Bienen!

SOS für Bino rettet die Bienen

An der Züspa vorgestellt: neues besonderes Bienen-Buch für Kinder und Erwachsene

„Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus“, soll Albert Einstein einst schon prophezeit haben. Das Wechselspiel zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und Bienen zeigte auch der Dokumentarfilm des Schweizers Regisseurs Markus Imhoof deutlich auf. Daran knüpft ein neues, ganz besonderes Buch für Kinder und Erwachsene als ehemalige Kinder an. Es trägt den Titel „SOS für Bino“ und entstand auf Initiative von Evelin Stefano, die seit 20 Jahren in Effretikon ZH eine Agentur für Kinderevents betreibt.

Die Bienen und ihr Einfluss auf die Natur und damit auf unser ganzes Leben sind Evelin Stefano, die sich mit ihrer Agentur seit 20 Jahren dafür einsetzt, dass „Kinderaugen strahlen und Elternherzen aufblühen“, ein ganz grosses Anliegen. Schreckensnachrichten über massenhaftes Bienensterben durch die Varroamilbe oder die komplette Vernichtung der Bienen durch intensiven Pestizideinsatz, wie das in Asien heute schon der Fall ist, lassen ihr schon lange keine Ruhe mehr. Was Marcel Imhoofs Dokumentarfilm „More than Honey“ deutlich aufzeigt, wollte sie in einem Buch auf kindgerechte Art, die auch Erwachsene anspricht, veranschaulichen. In Zusammenarbeit mit Peter Lang von der Stiftung „Künstler helfen Kindern“ aus Pirmasens, Deutschland, und der jungen Frauenfelder Künstlerin und Illustratorin Carole Isler entstand das besondere Bienenbuch „SOS für Bino“, das zugleich ein Appell zum Schutz der Bienen durch uns Menschen ist. Das Buch wird an der Züspa vom 23. September bis zum 2. Oktober 2016 in der Messe Zürich beim Kinderhort Binoland von Evelin Stefanos Bim Bam Bino AG zum ersten Mal einem breiten Publikum vorgestellt. Mit dem Kauf dieses Buches wie auch anderen Merchandising-Produkten von Bim und seinen Freunden wird überdies ein Beitrag für bienenfördernde und -erhaltende Projekte geleistet.

„SOS für Bino“ – das besondere Bienenbuch

Wenn Bam, ein Braunbär und der Protagonist des Buches „SOS für Bino“, Honig und Blüten riecht, ist er überglücklich. Bam führt die kleinen und grossen LeserInnen durch das Buch und lässt sie auch an seinem Lieblingsduft teilhaben. Denn im diesem besonderen Bienenbuch riecht es an verschiedenen Stellen fein nach Honig. Damit verbunden ist ein Wettbewerb, an dem sich alle kleinen Leserinnen und Leser beteiligen können. Die Aufgabe dafür findet sich am Ende der Geschichte.

Durch Bam‘s Augen lernen die LeserInnen die Bienenkönigin Bino kennen und erfahren, wie die winzig kleinen Bücherskorpione die Bienen vor der tödlichen Varroamilbe retten können. Was es damit auf sich hat, erklärt der Chef der Mikroskorpione Bim. Damit die Bienen weltweit gerettet werden können, braucht es aber auch die Unterstützung der Menschen. In der Geschichte sind dies die beiden Kinder Dorian und Lisa. Sie zeigen exemplarisch auf, was man auch als Kind unternehmen kann, damit die Bienen nicht aussterben.

Grundlage für die gestalterische Umsetzung der Bienenkönigin Bino bildete im Übrigen das Logo der Bim Bam Bino AG von Evelin Stefano, eine glückliche Biene, die seit 20 Jahren für kindgerechtes, pädagogisch wertvolles Spielen und zufriedene Kinder und Eltern steht.

„SOS für BINO“, 1. Auflage August 2016, Autor: Peter Lang Vorstand der Stiftung „Künstler helfen Kindern“, Pirmasens, Deutschland, Illustrationen: Carole Isler, Luzern, Kooperationspartner Evelin Stefano, Bim Bam Bino AG, Effretikon

www.bimbambino.ch

www.kidsforbees.ch

SOS für Bino rettet die Bienen

Züspa, 23. September bis 2. Oktober 2016, Halle 7 beim Kinderhort Binoland

Die Olympiahelden von Rio am Sporthilfe Super10Kampf 2016

Super10Kampf 2016

Ittigen, August 2016. Fabian Cancellara, Mario Gyr, Nicola Spirig, Giulia Steingruber, Jolanda Neff, Mujinga Kambundji… am Sporthilfe Super10Kampf sind sie in diesem Jahr alle mit dabei. Neben den sechs Rio-Athleten werden 12 weitere Sportgrössen wie die Skilegenden Didier Cuche und Marco «Büxi» Büchel das hochkarätige Teilnehmerfeld komplettieren. Wer den Sportstars live zu ihren grossen Errungenschaften gratulieren und sie gebührend feiern möchte, sichert sich sein Ticket für die Schweizer Sportparty am 4. November am besten noch heute auf Ticketcorner – seit mehr als 10 Jahren ist der Super10Kampf jeweils ausverkauft.

2x Gold, 1x Silber und 1x Bronze – so eindrücklich präsentiert sich die diesjährige Olympiamedaillen-Bilanz der Sportstars, die sich am Sporthilfe Super10Kampf 2016 für den guten Zweck duellieren. Von insgesamt 7 Medaillen in Rio können deren 4 im Hallenstadion gefeiert werden. Es lohnt sich also, die einmalige Gelegenheit zu nutzen und die Schweizer Olympiahelden gemeinsam im ausverkauften Hallenstadion zu bejubeln.

Nach Olympia ist vor dem Super10Kampf

Wer sich dachte, dass es nach dem offiziellen Rücktritt von Fabian Cancellara ruhig wird um den dreifachen Olympiamedaillengewinner, der hat sich gründlich getäuscht. Nach einer kurzen Verschnaufpause beginnen für «Fäbu» die Vorbereitungen auf den Sporthilfe Super10Kampf. «Ich nehme bereits zum 6. Mal an diesem tollen Anlass teil und weiss deshalb, wie man sich optimal darauf einstellt. Zeit zum Ausruhen bleibt mir also auch nach Olympia sicher nicht», schmunzelt der zweifache Olympiasieger. Auch Triathletin Nicola Spirig freut sich nach ihrer Silbermedaille auf den Sporthilfe Super10Kampf: «Schon nach meinem Olympiasieg 2012 habe ich am Super10Kampf teilgenommen, was damals wie heute der perfekte Abschluss einer erfolgreichen Saison darstellt. Ich freue mich sehr auf die tolle Stimmung und die witzigen Wettkämpfe im Hallenstadion! Und sowieso: nach Gold an den Olympischen Spielen holte mein Team 2012 den zweiten Platz am Super10Kampf. Dieses Mal mache ich‘s einfach umgekehrt», fügt die zweifache Olympiamedaillengewinnerin lachend an.

Topshots für den guten Zweck

Auch wenn sich der Sporthilfe Super10Kampf für die teilnehmenden Athletinnen und Athleten jedes Jahr wie ein Klassentreffen mit sensationeller Stimmung und unterhaltsamen Wettkämpfen anfühlt: der Anlass der Stiftung Schweizer Sporthilfe ist eigentlich viel mehr. Damit die Schweiz überhaupt internationale Sporterfolge feiern kann, wird Geld benötigt. Geld, das vor allem im Nachwuchsalter und in Randsportarten oftmals fehlt. Wie wichtig eine gezielte Förderung für den Weg an die Spitze ist, wissen unsere Sportstars aus eigener Erfahrung. Umso schöner, dass sie die Sporthilfe dabei unterstützen, weiterhin finanzielle Ressourcen für Schweizer Sporttalente zu sammeln, und mit ihrer Teilnahme am Super10Kampf Jahr für Jahr für ausverkaufte Ränge im Hallenstadion sorgen. Damit die Schweiz auch an künftigen Olympischen Spielen über Medaillen und Diplome jubeln kann. Tickets gibt’s auf:

www.ticketcorner.ch

Die bisher gemeldeten Sportstars am Sporthilfe Super10Kampf 2016:

• Dominique Aegerter, Motorrad, 3. Teilnahme

• Marco «Büxi» Büchel, Ski alpin, 1. Teilnahme

• Marco Bührer, Eishockey, 1. Teilnahme

• Fabian Cancellara, Rad Strasse, 6. Teilnahme

• Didier Cuche, Ski alpin, 5. Teilnahme

• Binia Feltscher, Curling, 1. Teilnahme

• Mario Gyr, Rudern, 2. Teilnahme

• Mujinga Kambundji, Leichtathletik, 3. Teilnahme

• Martina Kocher, Rodeln, 1. Teilnahme

• Patrizia Kummer, Snowboard alpin, 3. Teilnahme

• Jolanda Neff, Rad Mountainbike, 2. Teilnahme

• Andri Ragettli, Ski Freestyle, 1. Teilnahme

• Nicola Spirig, Triathlon, 4. Teilnahme

• Giulia Steingruber, Kunstturnen, 1. Teilnahme

Der Sporthilfe Super10Kampf 2016

Motto: «80ies»

Datum: Freitag, 4. November 2016

Ort: Hallenstadion Zürich

Zeit: 19.00 bis ca. 22.15 Uhr

Moderation: durch den Abend führt SRF Moderator Sascha Ruefer

Vorverkauf: Ticketcorner, Tel. 0900 800 800 (CHF 1.19/min. Festnetztarif)

www.sporthilfe.ch/super10kampf

Wayra überreicht Tour de Suisse-Etappensieger Sagan den Siegerstrauss

Stiftung Wunderlampe erfüllt an der Tour de Suisse Herzenswunsch von 14-jähriger mit Arthrogrypose

Wayra überreicht Tour de Suisse-Etappensieger Sagan den Siegerstrauss

Winterthur/Rheinfelden, im Juni 2016 – Am dritten Renntag der Tour de Suisse war sie kaum zu sehen – dafür strahlte die Sonne um so mehr in Wayras Augen, als sie dem Tourleader und Flachrennen-Gewinner Peter Sagan den Siegerstrauss überreichen durfte. Die 14-Jährige, die an einer angeborenen Gelenksteife der Beine leidet, ist selber eine leidenschaftliche Sportlerin und fährt unter anderem regelmässig Rennrollstuhl. Auch zur Schule begibt sich Wayra täglich mit einem Spezial-Dreiradvelo. Schon lange wünschte sie sich, einmal ein Profi-Radrennen von Nahem mitzuerleben. An der diesjährigen Tour de Suisse, deren dritte Etappe von Grosswangen nach Rheinfelden in die Nähe von Wayras Wohnort führte, konnte die Stiftung Wunderlampe der Jugendlichen ihren grossen Herzenswunsch erfüllen.

Arthrogrypose ist eine Fehlbildung der Gelenke, die sich beim Ungeborenen meist im dritten Schwangerschaftsmonat ereignet. Die heute 14-jährige Wayra leidet deshalb seit ihrer Geburt unter einer Gelenksteife und -verkrümmung. Sie musste sich schon etlichen Operationen unterziehen und benötigt viele Therapien zur Mobilitätssteigerung. Noch ist sie ständig auf den Rollstuhl angewiesen, aber sie ist auf dem besten Weg, es mit Beinschienen zu schaffen, kurze Strecken selber zu gehen. Der unermüdliche Wille des Mädchens ist bewundernswert – in dieser Beziehung steht sie den Teilnehmern der Tour de Suisse in nichts nach. Trotz ihrer eingeschränkten Bewegungsmöglichkeit treibt sie viel Sport: Sie fährt Rennrollstuhl, Hand-Bike und bewegt sich auch gerne auf dem Wasser im Kajak. Hauptsache ist dabei, dass sie schnell vorwärts kommt. Die Tour de Suisse hat die Jugendliche bis anhin immer nur am Fernsehen mitverfolgt. Schon lange wünschte sich Wayra aber, einmal live mit dabei zu sein.

Dass sich ihr grosser Herzenswunsch an der diesjährigen Tour de Suisse erfüllen könnte, davon wagte Wayra gar nicht zu träumen. Die Tour-Organisation und die Stiftung Wunderlampe machten es gemeinsam möglich. Die 14-Jährige wurde nicht nur als VIP empfangen und umsorgt, sie durfte auch denjenigen Bereich betreten, wo sonst nur die Fahrer, ihre Betreuer und die Tour-Funktionäre Zutritt haben. Von dort aus erlebte sie die Zieleinfahrt und durfte auch zugegen sein, als die Fahrer sich von den Sportmasseuren ihre strapazierten Beinmuskeln lockern liessen. Dann war es Zeit für Wayras ganz grossen Auftritt: Zusammen mit den beiden Ehrendamen Linda Fäh und Dominique Rinderknecht durfte sie auf die Bühne, um die wichtigste Handlung des Tages vorzunehmen: Dem Etappensieger und Leader Peter Sagan zum Sieg gratulieren und den Siegerstrauss überreichen. Unter dem tosenden Applaus des ganzen Live-Publikums, das zuvor vom Moderator erfahren hatte, dass nicht nur Peter Sagan einen besonderen Tag feierte, sondern auch Wayra als leidenschaftlicher Radrennen-Fan, gab die Jugendliche dem Tagessieger das obligate Siegerküsschen. Wessen Glücksgefühl sich dabei grösser anfühlte, war nicht zu eruieren, beide strahlten auf der Bühne gleichermassen um die Wette.

Mehr Informationen zur Tour de Suisse 2016 unter:

www.tourdesuisse.ch

Stiftung Wunderlampe erfüllt an der Tour de Suisse Herzenswunsch